Filmisches Erzählen – eine grundlegende Einführung
Adressaten: LEHRER-FORTBILDUNGEN (Fach Deutsch – aber auch fächerübergreifend)
Inhalt: Die Fortbildung entfaltet exemplarisch und in komprimierter Form „Muster und Motive filmischen Erzählens". Ziel ist es, entlang der Betrachtung von Filmausschnitten Ideen und Impulse für den Unterricht – für Analyse, aber vor allem Interpretation – zu entwickeln.

Schwerpunkt der Veranstaltung bildet die Vermittlung der filmsprachlichen Mittel von der Mise-en-scène über die Montage bis hin zur Postproduktion, dies im jeweiligen ästhetischen und inhaltlichen Gestaltungszusammenhang sowie im Kontext von Filmgeschichte und Produktionshintergrund.

Inhalte der Fortbildung in Stichworten:

  • Kulturhistorische Bezugspunkte für die Entwicklung filmischen Erzählens.
  • Kurzer Exkurs in die Filmgeschichte zur Verdeutlichung der Genese aktueller Muster filmischen Erzählens.
  • Herausarbeitung der „Formprinzipien der Filmkunst" (Béla Balász) und erste Beantwortung der Frage: „Wie erzählt Film?"
  • Grundelemente filmischer Gestaltung – kompakt!
  • Filmisches Erzählen, Formen und Funktionsweisen von Mise en Scène, Bildgestaltung, Montage (und Musik).
  • Filmanalyse und Filminterpretation anhand ausgewählter Beispiele.
Dauer: 4 – 6 Zeit-Stunden
Ort: Ihre Schule – als SchiLF
Termine: Auf Anfrage und in Absprache
Dozent: Stefan Lange, Medienzentrum / KinoSchule Hannover
Kontakt: stefan.lange@mpz-hannover.de
Schülerworkshop „Filmisches Erzählen“
Adressaten: Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II - Fächer: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Kunst
Inhalt:

Dieser Schülerworkshop ist inhaltlich angelehnt an die Lehrerfortbildung „Filmisches Erzählen“ und ist geeignet für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Gedacht ist dieses Workshop-Angebot als grundlegender Auftakt und Impuls für eine Unterrichtseinheit zum filmischen Erzählen bzw. zur Filmanalyse. Der Workshop bietet sich somit bspw. an als Start in das Rahmenthema 7 - KC II Deutsch Gymnasien – aber natürlich auch als Angebot für andere relevante Fächer.

 

Dauer: 4 – 6 Unterrichtsstunden
Ort: Ihre Schule
Termine: Auf Anfrage und in Absprache
Dozent: Stefan Lange, Medienzentrum / KinoSchule Hannover
Kontakt: stefan.lange@mpz-hannover.de

Film im Geschichtsunterricht - Der Holocaust im Spiegel des (Spiel)films: Vom Beschweigen zur Medialisierung

Adressaten: Lehrkräfte der Fächer Geschichte/Politik und Deutsch.
Inhalt:

Der Holocaust im Spiegel des (Spiel)films: Vom Beschweigen zur Medialisierung

Im Oberstufen-KC Geschichte wird das Thema „Geschichts- und Erinnerungskultur“ im Kernmodul 4 vorgestellt und im KC-Deutsch findet sich im Wahlmodul 6 das Thema „Zum Umgang mit Macht und Ohnmacht – Verfolgung und Vernichtung in der NS – Zeit“.

Spiel- und Dokumentarfilme und deren Rezeption spiegeln den Umgang der deutschen Gesellschaft zu diesem wesentlichen Thema unseres kulturellen Gedächtnisses, was unter dem Schlagwort „Vom Beschweigen zur Medialisierung“ zusammengefasst wird. Gleichzeitig ist die heutige Geschichts- und Erinnerungskultur wesentlich medial beeinflusst. Gerade das Geschichtsbild von Schülern wird durch die außerschulische mediale Aufarbeitung von Geschichte mitbestimmt.

Spielfilme können durch Empathieangebote Zugänge zur Geschichte erleichtern. Es besteht aber die Gefahr, dass die filmische Darstellung unbewusst für geschichtliche Realität gehalten wird.  Aufgabe von Schule kann sein, solche außerschulische Aufbereitung von Geschichte in ihrem „Konstruktionscharakter“ zu begreifen und zu hinterfragen. Dazu ist die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Film notwendig.

In dieser Fortbildung werden an konkreten Beispielen Möglichkeiten der Filmanalyse vorgestellt. Dazu gehören Grundlagen der Filmsprache mit ihrem Repertoire zur Gefühlerzeugung und die Logik der Erzählschemata kommerzieller Filmproduktionen.

Die wesentlichen Etappen der filmischen Darstellung des Themas Holocaust von 1946 bis zur Gegenwart werden an Beispielen behandelt, dazu zählen auch verschiedene Formate: Spielfilm und Dokumentation.

Die Bedeutung und die Grenzen der Rolle von fiktionalen Werken für das kulturelle Gedächtnis wird diskutiert, ebenso das Spannungsfeld filmische Darstellungsformen zwischen „Bilderverbot“ und „Holotainment“.

Unterrichtsvorschläge mit Modellen und Materialien werden aufgezeigt und auf die Verbindung zu den KC´s verwiesen.

Termine: auf Anfrage

Ort und Ansprechpartner: MZRH, 

Für Schulen bzw. Fachkonferenzen kann die Fortbildung vor Ort angeboten werden.

Dauer: Ca. 3 Stunden
Dozent: Reinhold Baaske
Kontakt: reinhold.baaske@mzrh.de
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