Beim Verfassen von Hörfilmtexten sollten folgende Empfehlungen beachtet werden:

  • Audiodeskriptionstexte sind reine Beschreibungen von visuellen Informationen und müssen daher objektiv und wertfrei sein. Darüber hinaus müssen sie die Atmosphäre des Films aufgreifen.
  • Die Filmhandlung muss detailliert und folgerichtig beschrieben werden.
  • Handelnde Personen müssen bei ihrem Erscheinen benannt werden: Dies kann mit dem Rollennamen geschehen oder durch eine charakteristische Genderbeschreibung, z. B. ein älterer Mann mit Glatze. Auch Berufsbezeichnungen bieten sich an, z. B. eine junge Ärztin mit dunklen, kurzgeschnittenen Haaren.
  • Neue oder nach längerer Zeit wiederkehrende Handlungsorte müssen benannt werden.
  • Die Beschreibungen erfolgen zwischen den Dialogen.
  • Für das Verständnis wichtige Geräusche und/oder die Stimmung unterstreichende Filmmusik dürfen nicht übersprochen werden.
  • Die Sätze der Audiodeskription müssen kurz und verständlich sein.
  • Der Satzbau sollte variiert werden.
  • Wortwiederholungen kurz hintereinander sind zu vermeiden.

Das hört sich zwar alles recht kompliziert an, aber es lohnt sich, sich einmal am Verfassen eines Hörtextes zu versuchen. Und es lohnt sich, die Hörfilmfassungen einiger Filme im Fernsehen oder auf DVD anzuschauen bzw. anzuhören. So sind z.B. alle neueren Tatort-Krimis mit einer Audiodeskription ausgestattet, die man am Fernsehgerät

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